

Die Single von Blade of Thorns ,,Salvation": Katharsis aus Verzerrung geschmiedet
Mit "Salvation" wird die rohe und ungefilterte Kraft des zeitgenössischen Industrierocks in voller Kraft entfesselt; als solche kombiniert die klangliche Erfahrung, die dieser Song bietet, Elemente der Bestrafung und ekstatischer Befreiung. Die Dringlichkeit der Komposition wird unmittelbar nach Beginn des Hörens festgestellt, und der Hörer ist in eine dunkle, industrielle Umgebung voller Verzerrungen, rhythmischer Beats und der emotionalen Reaktionen, die sich aus jedem dies


„Auf der Suche nach der grauen Linie: Dom Moores The Gloaming leuchtet in der Dämmerung“
„The Gloaming“ die dritte und letzte Single aus Dom Moores kommender Debüt-EP In & Out of Lines, und sie wirkt wie ein nachdenkliches Ausatmen am Rand von etwas Größerem. Nach den radio-unterstützten Vorgängern „Parachute“ und „Actors“ funktioniert dieser Indie-Rock-Track weniger als aufdringlicher Blickfang, sondern vielmehr als langsam glühendes Statement der eigenen Haltung. Moore jagt hier keiner Dringlichkeit hinterher; er hält inne und lässt den Song in jenem schwebende


Direkt in die Magengrube: Brian Lamberts „Take This Heart“ trifft ohne Schnörkel und mit voller Wucht
„Take This Heart“ ist eine Single, die als Teil eines größeren Albums veröffentlicht wurde, und sie kommt mit dem Selbstbewusstsein eines Songs daher, der genau weiß, was er will: hart rocken und dabei keine Zeit verlieren. Fest im Indie Rock verwurzelt, streift der Song allen Ballast ab und zielt direkt auf die Magengrube. Das Ergebnis ist ein Sound, der roh, unmittelbar und angenehm laut wirkt. Von den ersten Momenten an setzt „Take This Heart“ auf die klassische Kraft des


„Von der Narbe zum Klang: TiLT 360s ‚It Grows‘ neu betrachtet“
„It Grows“ fühlt sich weniger wie ein Comeback-Song an, sondern vielmehr wie eine Narbe, die mit Absicht wieder aufgerissen wird. Aus der Day-11-Ära stammend und über die gleichnamige EP von 2025 neu eingeführt, zeigt der Song TiLT 360 so verletzlich und zugleich so vollständig wie nie zuvor – eine Band, die jede einzelne Note gelebt hat, die sie spielt. Schon in den ersten Momenten liegt eine Schwere in der Luft: tiefer gestimmte, massive Gitarren mahlen mit Zurückhaltung st


„Eine unbequeme Krone: Mit dem Unbehagen von PRINCIPESSA von ciliegia suicidio leben“
PRINCIPESSA von ciliegia suicidio ist eine Veröffentlichung, die nicht so sehr um Aufmerksamkeit bittet, sondern einen eher still dazu herausfordert, wegzusehen. Als Album konzipiert und nicht als einzelne Single entfaltet es sich weniger wie eine Sammlung von Songs, sondern vielmehr wie eine Stimmung, in die man zufällig hineingerät und die sich nicht so leicht abschütteln lässt. Es ist bewusst abstoßende Musik – stellenweise schroff, andernorts emotional undurchsichtig – un


„Vom Meer gezeichnet: Reetoxas HMAS CERBERUS als mutiges, brutal ehrliches Rock-Bekenntnis“
Reetoxas „HMAS CERBERUS“ ist eine eindrucksvolle neue Single, die ihre Narben mit Stolz trägt. Verwurzelt im australischen Rock der 90er Jahre – dieser vertrauten, staubigen Mischung aus Alternative, Grunge und pub-geprägten Melodien – und zugleich geschärft mit einem modernen Schliff, wirkt der Song gleichzeitig nostalgisch vertraut und dringlich aktuell. Es ist die Art von Stück, die mühelos zwischen klassischen Oz-Rock-Hymnen bestehen könnte, sich aber entschieden weigert,


„Große Attitüde, kleine Pfoten: "LUNA & The Gentes" machen alltägliches Hundechaos zur musikalischen Freude“
Mit ihrer neuen Single „Doggy“ liefern die Basel-basierte Band LUNA & The Gents eine warme, humorvolle und unwiderstehlich eingängige Hommage an das Leben mit einem vierbeinigen Unruhestifter. Es ist ein Song, der einen Hund nicht nur beschreibt, sondern das liebenswerte Chaos, den sturen Stolz und die unerwartete Freude feiert, die Haustiere in den Alltag bringen. Schon mit den ersten Tönen macht „Doggy“ klar, dass es sich um Musik handelt, die man mit einem Lächeln genießen


„Den Berg in Klang schnitzen: Dr. Snows Skiing on Jorba“
Dr. Snows „Skiing on Jorba“ erscheint als eigenständige Single, und schon mit den ersten Tönen wird klar, dass es sich hier nicht um einen gewöhnlichen Instrumental-Gitarrentrack handelt. Verwurzelt in instrumentaler Gitarrenmusik mit Einflüssen aus Jazzrock, Rock und Alternative, verfolgt der Song ein erfrischend konkretes Ziel: die körperliche und emotionale Erfahrung des Skifahrens in Klang zu übersetzen. Allein das macht die Veröffentlichung in der heutigen, überfüllten M

















