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„Eine gespenstische Rückkehr: Petrichor zieht die Fäden innerer Zerrissenheit in ‚Dancing Puppet‘“
Nach einer zweijährigen Stille, die er der Verfeinerung seines Handwerks widmete, kehrt Petrichor mit eindringlicher Entschlossenheit auf „Dancing Puppet“ zurück – einer beklemmenden und immersiven Wiederkehr, die ein mutiges neues Kapitel seines kommenden Projekts A BLACK DOG ankündigt. Bereits in den ersten Momenten etabliert der Track eine erdrückende Atmosphäre und zieht die Hörer:innen in eine schattige Klanglandschaft, in der Kontrolle, Angst und innerer Konflikt jeden
Aurora Linse


„Wo Glanz auf Tiefe trifft: Malvikas ‚Love Is a Game‘ als selbstbewusstes, kulturreiches Pop-Debüt“
Malvika Sheths Debütsingle „Love Is a Game“ erscheint mit der Selbstsicherheit einer Künstlerin, die Erzählung, Bildsprache und Emotion gleichermaßen versteht. Vielen als @stylebymalvika bekannt, gelingt der südasiatisch-amerikanischen Modecreatorin ein nahtloser Übergang in die Musikwelt – mit einem Track, der zugleich glänzend und tiefgehend wirkt. Statt wie ein vorsichtiger erster Schritt zu klingen, fühlt sich „Love Is a Game“ wie das Eröffnungskapitel einer bereits volls
Aurora Linse


Ein grooviges, herzliches Debüt: jean ies „Lady Who I Love“ glänzt mit Seele und Tiefe
jeanies Debütsingle „Lady Who I Love“ präsentiert sich als selbstbewusste, emotional vielschichtige Einführung in das Schaffen einer Künstlerin, die bereits erstaunlich sicher klingt. Aus Los Angeles stammend, arbeitet jeanie mit den Co-Autor:innen Christy Lamb und Marc Orrell zusammen und liefert einen Song, der zugleich zutiefst persönlich und unwiderstehlich groovig ist. Schon in den ersten Momenten entfaltet sich ein warmer, organischer Sound, der klassischen Einflüssen h
Aurora Linse


„Klanglicher Widerstand und der Mythos der Einheit: Montu-Ra zerschlägt nationale Illusionen“
Montu-Ras „Illusion of a 1 Nation“ erscheint nicht als passives Hörerlebnis, sondern als Provokation. Als eigenständige Single auf Bandcamp veröffentlicht, bewegt sich der Track an der Schnittstelle von Hip-Hop, Dub und experimenteller Fusion und nutzt Genre nicht als Grenze, sondern als Waffe. Schon in den ersten Momenten wird klar: Das ist keine Musik für den leichten Konsum – das ist Klang als Verhör. Klanglich ist der Track schwer und volatil. Subbass-Frequenzen grollen w
Aurora Linse


Eine kleine Welle, endlose Wellenkreise: Watercoloreds „Dominos“
Watercoloreds „Dominos“ zählt zu den still und leise fesselndsten Momenten auf Tears of the Sea – ein Song, der die emotionale Schwere des Albums einfängt und seine ozeanischen Themen zugleich auf etwas Intimes und Menschliches verdichtet. Statt mit Dramatik hereinzubrechen, entfaltet sich „Dominos“ geduldig und lässt sein Gewicht in Zeitlupe spürbar werden – ganz so, wie es der unausweichliche Fall im Titel andeutet. Auf einem Fundament aus vielschichtigen Synthesizern, sanf
Aurora Linse


„UNITY“ von Diieklong KOB – Eine rohe Reflexion über Spaltung und Brüderlichkeit
Diieklong KOB’s latest single, “UNITY,” is a powerful Hip-Hop/Rap release that carries far more weight than a standard street anthem. Available on all major platforms, the song serves as both a reflection and a response to the disunity present in the artist’s hometown. Rather than glorifying chaos, Diieklong KOB uses his voice to confront it, turning personal experience into a message-driven record that demands attention. From the opening bars, “UNITY” establishes a raw and g
Aurora Linse


Hinter dem Wasserfall nach vorne gehen: Caper Clowns laden uns ein, wieder zu träumen "Be Hind The Waterfall (Ayayahoo)"
Mit „Behind The Waterfall (Ayayahoo)“ liefern die dänische Indie-Pop-Band Caper Clowns einen Song ab, der zugleich mühelos und leise tiefgründig wirkt. Als vierte und letzte Single vor ihrem kommenden Album Without A Safety Net (erscheint am 6. Juni 2025) fungiert der Track als stimmige Brücke zwischen Rückblick und Erneuerung – eine sanfte, aber eindringliche Erinnerung daran, dass es nie zu spät ist, nach vorne zu gehen. Schon in den ersten Momenten verströmt der Song eine
Aurora Linse


Ein Fluss aus Klang und Reflexion: Marc Soucys „Près Du Fleuve (By The Saint Lawrence)“
Mit „Près Du Fleuve (By The Saint Lawrence)” setzt Marc Soucy das Hinterfragen von Erwartungen fort – ganz im Geist seiner neuen Reihe STIR: Soundscapes Evoking Realities Only Imagined. Während die STIR-Veröffentlichungen die Hörer in kühne, konzeptgetriebene Klanglandschaften führen, wirkt dieses Stück eher nachdenklich und intim – weniger wie ein dramatisches Statement, sondern vielmehr wie ein stilles Gespräch mit Ort, Erinnerung und Bewegung. Der Track entfaltet sich gedu
Aurora Linse
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